Schwachstellen erkennen, bevor es andere tun
Die meisten erfolgreichen Cyberangriffe nutzen keine spektakulären Tricks, sondern bekannte Lücken: veraltete Software, offene Zugänge, schwache Passwörter, vergessene Altsysteme. Eine Schwachstellenanalyse deckt genau diese Punkte systematisch auf – bevor ein Angreifer sie findet. Wie real das Risiko gerade für soziale Einrichtungen ist, zeigen wir in unserem Beitrag über typische Schwachstellen bei Cyberangriffen auf Sozialeinrichtungen.
Was wir prüfen
- Systeme & Software: Versionsstände, fehlende Sicherheitsupdates, Altsysteme
- Netzwerk: offene Dienste, Segmentierung, aus dem Internet erreichbare Zugänge
- Zugänge & Konten: Passwortrichtlinien, verwaiste Konten, fehlende Multi-Faktor-Authentifizierung
- Backup & Wiederherstellung: ob Ihre letzte Verteidigungslinie im Ernstfall trägt
- Organisatorisches: Berechtigungen, Dokumentation, Umgang mit sensiblen Daten
Verständlicher Bericht statt Fachchinesisch
Das Ergebnis ist kein hundertseitiger Scan-Export, sondern ein Bericht, den auch Geschäftsführung und Einrichtungsleitung verstehen: Welche Schwachstellen bestehen, wie kritisch sind sie, und was ist konkret zu tun – priorisiert nach Risiko und Aufwand. So können Sie fundiert entscheiden, welche Maßnahmen zuerst umgesetzt werden.
So läuft die Analyse ab
1. Auftaktgespräch
Wir klären Umfang, Systeme und Besonderheiten Ihrer Einrichtung – vertraulich und ohne Störung des Betriebs.
2. Technische Prüfung
Wir untersuchen Systeme, Netzwerk und Zugänge auf bekannte Schwachstellen und riskante Konfigurationen.
3. Organisatorische Prüfung
Berechtigungen, Prozesse und Dokumentation fließen in das Gesamtbild ein – Sicherheit ist mehr als Technik.
4. Bericht & Besprechung
Sie erhalten einen verständlichen, priorisierten Bericht, den wir gemeinsam durchgehen.
5. Umsetzung
Auf Wunsch beheben wir die gefundenen Schwachstellen direkt und prüfen den Erfolg nach.
Speziell für Pflege und Sozialwirtschaft
Pflegedienste und soziale Einrichtungen verarbeiten hochsensible Daten, sind aber selten mit eigener IT-Sicherheitsexpertise ausgestattet – eine Kombination, die Angreifer gezielt ausnutzen. Unsere Analyse berücksichtigt die Besonderheiten der Branche, inklusive Datenschutzanforderungen und regulatorischer Vorgaben wie der NIS2-Richtlinie. Die Prüfung selbst erfolgt selbstverständlich DSGVO-konform.
Vom Befund zur dauerhaften Sicherheit
Eine Analyse ist eine Momentaufnahme – Sicherheit entsteht durch Umsetzung und Wiederholung. Die priorisierten Maßnahmen setzen wir auf Wunsch direkt um, etwa über Netzwerksicherheit, Endpoint Security oder ein Gesamtkonzept nach Enterprise-Sicherheitsstandards. Regelmäßige Folgeprüfungen halten das Niveau, auch wenn sich Ihre IT weiterentwickelt.
Häufig gestellte Fragen
Nach einem Auftaktgespräch prüfen wir Ihre Systeme, Ihr Netzwerk und Ihre Zugänge technisch und organisatorisch. Sie erhalten einen verständlichen Bericht mit priorisierten Handlungsempfehlungen, den wir gemeinsam besprechen – auf Wunsch inklusive Umsetzung.
Ja. Die Prüfung erfolgt datenschutzkonform und vertraulich. Als IHK-zertifizierter Datenschutzbeauftragter achten wir besonders darauf, dass auch die Analyse selbst den Anforderungen der DSGVO genügt.
Als Richtwert empfiehlt sich eine regelmäßige Wiederholung, etwa jährlich – und zusätzlich nach größeren Änderungen an Ihrer IT, etwa neuen Systemen, Umzügen oder Fusionen. IT-Umgebungen und Bedrohungslagen ändern sich laufend.
Nein. Wir stimmen die Prüfschritte mit Ihnen ab und führen sie so durch, dass Ihr Tagesgeschäft nicht beeinträchtigt wird.