Mehrere Server auf einer Hardware – sicher getrennt
Virtualisierung bedeutet, dass mehrere „virtuelle" Server auf einer physischen Maschine laufen – sauber voneinander getrennt, aber gemeinsam verwaltet. Statt für jede Anwendung einen eigenen Server anzuschaffen, nutzen Sie vorhandene Hardware deutlich besser aus. Das senkt Anschaffungs-, Strom- und Wartungskosten und macht Ihre IT flexibler: Ein neuer Server ist in Minuten bereitgestellt statt in Wochen.
Die richtige Plattform für Ihren Bedarf
Wir legen uns nicht auf einen Hersteller fest, sondern empfehlen, was zu Ihrer Umgebung passt:
- Proxmox VE: unsere Empfehlung für die meisten KMU – Enterprise-Funktionen wie Cluster, Snapshots und integriertes Backup ohne Lizenzkosten, da quelloffen
- Microsoft Hyper-V: die naheliegende Wahl für Windows-zentrierte Umgebungen mit bestehenden Microsoft-Lizenzen
- VMware vSphere: für besonders anspruchsvolle Setups mit speziellen Anforderungen
Wirtschaftlich attraktiv für KMU
Gerade für kleinere Unternehmen rechnet sich Virtualisierung schnell: weniger physische Server bedeuten geringere Hardware-, Energie- und Wartungskosten. Ausgemusterte Altsysteme lassen sich als virtuelle Maschine weiterbetreiben, bis eine Ablösung ansteht – das verschafft Zeit für geordnete Migrationen, wie wir sie auch im Rahmen von Transformation & Systemintegration begleiten.
Backup und Disaster Recovery inklusive gedacht
Einer der größten Vorteile: Virtuelle Maschinen lassen sich als Ganzes sichern und auf beliebiger Hardware wiederherstellen. Fällt ein Server aus, läuft die VM auf einem Ersatzsystem weiter – ohne das mühsame Neuaufsetzen von Betriebssystem und Anwendungen. Wir verzahnen Ihre Virtualisierung deshalb von Anfang an mit durchdachten Backup-Konzepten.
So läuft Ihr Virtualisierungsprojekt
1. Bestandsaufnahme
Wir erfassen Ihre Server, Anwendungen und Auslastung und prüfen, welche Systeme sich virtualisieren lassen.
2. Konzept & Dimensionierung
Wir planen Plattform, Hardware und Speicher passend zu Ihrer Last – mit Reserven, aber ohne Überdimensionierung.
3. Aufbau
Der Virtualisierungs-Host wird installiert, abgesichert und in Ihr Netzwerk und Backup eingebunden.
4. Migration
Bestehende Server ziehen schrittweise als virtuelle Maschinen um – mit möglichst kurzen, geplanten Umschaltfenstern.
5. Betrieb
Wir überwachen und warten die Umgebung laufend im Rahmen unseres Monitorings.
Betreuung aus einer Hand
Nach der Einführung übernehmen wir den laufenden Betrieb: Updates der Virtualisierungsplattform, Kapazitätsplanung und Überwachung über unser IT-Monitoring. Die virtuellen Arbeitslasten selbst betreuen wir im Rahmen des Client- & Server-Managements – Sie haben einen Ansprechpartner für die gesamte Kette.
Häufig gestellte Fragen
Für die meisten KMU empfehlen wir Proxmox VE – es bietet Enterprise-Funktionen ohne Lizenzkosten. Für Windows-zentrierte Umgebungen eignet sich Hyper-V, für besonders anspruchsvolle Setups VMware vSphere. Die Wahl richtet sich nach Ihrer Umgebung, nicht nach einem Herstellerkatalog.
In den meisten Fällen ja. Bestehende physische Server lassen sich in virtuelle Maschinen überführen (P2V-Migration). Wir prüfen vorab, welche Systeme geeignet sind, und planen die Umstellung mit kurzen, angekündigten Umschaltfenstern.
Das hängt von Ihrer Ausgangslage ab. Einsparungen entstehen durch weniger Hardware, geringeren Stromverbrauch, weniger Wartungsaufwand und schnellere Wiederherstellung im Störfall. In der Bestandsaufnahme zeigen wir Ihnen die konkreten Potenziale Ihrer Umgebung.
Virtuelle Maschinen lassen sich aus dem Backup auf Ersatzhardware wiederherstellen – deutlich schneller als das Neuaufsetzen physischer Server. Für höhere Anforderungen sind auch Cluster mit automatischem Failover möglich.